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Vater dein Wille geschehe und nicht, tue was Du willst

Heute möchte ich noch ein paar Zeilen zu einem sehr schwierigen Thema schreiben, um den Unterschied zwischen dem christlichen Weg und dem Weg der Satanisten zu veranschaulichen. 
An und für sich wäre das Ganze in zwei Sätzen erklärt, indem ich die Leitsätze gegenüberstelle, doch in der Lebenspraxis bemerken wir oftmals nicht, wie wir uns von unserem Ego dazu verleiten lassen, dass wir dann doch immer wieder dem anderen Leitsatz folgen. 

Der Leitsatz des christlichen Weges ist: "Vater dein Wille geschehe."
Der Leitsatz der Antichristen ist: "Tue was Du willst." 

Wer dem christlichen Gebot folgt, wird der Wahrheit, der Weisheit, der Liebe und seinem Gewissen folgen, wodurch er automatisch empfänglich für Eingebungen wird, weil er glaubt, liebt und auf Gott vertraut, ohne deswegen seine Eigenverantwortung abzugeben. 

Der Christ entwickelt sich automatisch zu einem Menschen, der sich selbst reflektiert, achtsam im Umgang mit anderen Menschen ist, keinen falschen Stolz aufkommen lässt, sondern durch seine Demut, Hingabe und Vertrauen in Gott lernt, auf die Zeichen zu achten, die er durch die Ereignisse in seinem Leben aus der geistigen Welt bzw. von der göttlichen Vorsehung erhält. 

Wer dem satanischen Weg folgt, wird hart, eigenwillig, will sich gegenüber anderen immer behaupten und erträgt es nicht, dass seinem Willen ein anderer Wille entgegengesetzt wird.
Sein Leben wird zu einem Machtkampf mit seiner Umgebung. Egal ob er in seiner Beziehung streitet, oder mit seinem Chef oder anderen Menschen. Sein Leitsatz tue was Du willst, führt ihn automatisch in den Konflikt und die Spaltung, denn er stellt den Willen und die Durchsetzung seiner Interessen über die Liebe und den Dienst. 

Das schwierige jedoch ist, dass wir nicht immer bemerken wie sich die Dämonen unseres Geistes bemächtigen und einschleichen, um uns einzuflüstern, dass wir nur unserem eigenen Weg folgen müssen, dies das einzig Richtige wäre, weil ja niemand anderer so ist wie wir, es ja unser eigenes Leben ist und wir darüber entscheiden müssen und mit dem daraus resultierenden Schicksal zurecht kommen müssen usw. 

Auf dem christlichen Weg gibt es einen persönlichen Gott, dessen Gebote und Autorität Du akzeptierst und Du dich so gut wie möglich daran hältst, bis Du ganz natürlich aus freiem Willen nur mehr Gutes denkst, fühlst und tun willst, so wie einst im Paradies. 
 
Auf dem satanischen Weg lehnst Du früher oder später jedes Gebot ab, unterwirfst andere, um auf ihre Kosten mächtiger zu werden und setzt alle Willenskraft ein, um Dir immer noch mehr Vorteile gegenüber allen anderen zu verschaffen, um deine persönlichen Interessen durchzusetzen.

Der Christ will Gott und den gutwilligen Menschen dienen, stellt aber hierbei immer Gott an die erste Stelle, sich selbst hintenan. 
Der Satanist will sich selbst dienen, Gott bekämpft er und will sich die Menschen dienbar machen und in die Abhängigkeit von seiner Person führen, um ohne Widerstand herrschen zu können. Sein Weg führt in die Diktatur.  

Der Christ weiß, dass es Gott persönlich gibt und lebt so, dass er mit seinem Wirken den Willen Gottes unterstützen will. 

Der Satanist will den Menschen einreden, dass es entweder keinen Gott gibt, oder wenn er von Gott spricht, dann vermittelt er den Menschen, dass dies ein unpersönlicher Gott ist, wodurch erst wieder gerechtfertig ist, dass ein jeder das tun muss und soll, was er für richtig hält, auch wenn dies, was er tut, z.B. höchst unmoralisch ist.
 
Der Satanist tarnt sich und seine Lehre mit Begriffen wie Selbstverwirklichung, das höhere Selbst, das Universum spricht, Allliebe oder aber die Fortgeschrittenen unter Ihnen, die genau wissen, dass es den persönlichen Gott gibt, entscheiden sich dann ganz bewusst für den luciferischen oder satanischen Weg, um Gott und das Gute, was er für die Menschheit will, zu bekämpfen.  

Lasst euch nicht blenden von diesen Begriffen wie das höhere Selbst, Allliebe usw., denn dadurch setzt ihr bereits den ersten Schritt auf den Pfad zur Linken, indem ihr einen unpersönlichen Gott an die erste Stelle stellt, oder euch einreden lässt, dass ihr auch diejenigen lieben sollt, die Böses wollen und tun. Vor denen sollt ihr euch abgrenzen und ihrem Willen nicht nachgeben, wie ich es immer wieder betone. 

Das Unpersönliche ist mit dem Nichts gleichzusetzen, das es nun mal nicht gibt und eine Illusion ist und nicht die Wahrheit.  

Freiheit bedeutet, dass wir aus freiem Willen das tun, was Gott will, nämlich Gutes zu tun. Das war und ist das Paradies und führt uns wieder zurück in das Paradies. Der gute Wille, der eint, der liebt und dient, sich jedoch dem bösen Willen entgegenstellt. 

In die Sklaverei führt jedoch das Prinzip, des tue, was Du willst, denn dies führt immer in den Krieg und macht uns zu Tieren, da dies dies der Philosophie "des Recht des Stärkeren" entspricht.   

Das Paradies ist das Paradies, weil es Einigkeit im Willen zum Guten gibt, der sich am Willen Gottes orientiert. Dies kam jedoch nie durch eine Diktatur Gottes zustande, sondern beruhte von Anfang an auf Freiwilligkeit.  

Wenn Gott auch Eva gebot, nicht vom Baum der Erkenntnis zu essen, weil der Baum der Erkenntnis für den Pfad des Wissen, und des Verstandes symbolisch steht, anstatt der Wahrheit, Liebe und Weisheit.
Erkenntnis war vielleicht auch eine falsche Übersetzung, denn gemeint war Wissen und die Ausrichtung auf den Verstand.
Bis heute tun wir uns schwer, dieses Gebot zu verstehen, weil wir Erkenntnis ja für etwas Gutes halten. Wir müssen jedoch aufpassen, dass wir Erkenntnis nicht mit Selbsterkenntnis verwechseln.  

Das Wissen nährt das Ego, die Liebe die Seele, die Wahrheit erleuchtet den Geist.

Die Menschen wissen heute soviel wie nie zuvor, sind daher auch stolz wie nie zuvor, lieben jedoch sowenig wie nie zuvor und lügen und manipulieren so viel wie nie zuvor.
Das Wissen spaltet, denn der Verstand wirft immer neue Fragen in uns, die uns zerstreuen und letztlich in Unruhe versetzen, im Gegensatz zur Wahrheit und Liebe, die einen und den Glauben und das Vertrauen in uns wachsen lassen. 

Wer dem Weg folgt:"Vater dein Wille geschehe", der wird bemerken, dass er sich damit für die Liebe entscheidet und sein Verstand von Tag zu Tag ruhiger wird, bis er spielend leicht in die Gedankenstille eintreten lernt und er dann fähig wird im Geiste zu erwachen bzw. Erleuchtung erlangt und seine geistigen Sinne immer mehr erweckt werden, sodass er sieht, hört und fühlt, was Gott und die göttliche Vorsehung Gutes wollen. 

Wer dem Weg folgt: "Tue, was Du willst", der wird bemerken, dass er immer unzufriedener wird, sein Denken rastlos arbeitet, er mit seiner Umwelt und vor allem in seinem Inneren immer unzufriedener und unruhiger wird, seine Seele hart wird, bis er sich selbst nicht mehr spürt und jegliches Mitgefühl verliert, als auch die Stimme seines Gewissens gar nicht mehr wahrnimmt und sein Stolz immer größer wird. 
Anstatt nach der Wahrheit, Liebe und Weisheit zu streben, giert es ihn nach Macht und er strebt nach materiellen Reichtum. 
Selbst wenn er sich vorstellt, dass er dann mit dem Geld ja Gutes tun will und er nur deswegen nach Geld strebt, so ist es in Wirklichkeit sein Ego, welches ihn nach Geld streben lässt, um dann für seine weltliche Macht, die er dadurch erlangt, von anderen anerkannt und geliebt zu werden. 

Wer reich an Tugenden ist, der wird genau wissen, wieviel Aufmerksamkeit er dem Geld und der weltlichen Macht schenken darf, um seiner Verantwortung seiner Familie gegenüber, auf die er aufpassen und die er versorgen muss, gerecht zu werden. Hier ist ein gesunder Realismus angesagt, doch ist Reichtum kein Zeichen von wahrem Erfolg, der Gott erfreut, sondern materieller Reichtum steht viel mehr für weltlichen Erfolg und Durchsetzungskraft gegenüber anderen Menschen. 
 
Wenn Du deine Zeit mit dem Streben nach Geld vergeudest, anstatt zu lieben und zu dienen, dann verirrst Du Dich und endest auf dem Pfad zur Linken, denn Gottes Liebe, die Dich erleuchtet und Dir Frieden bringen wird, kannst Du Dir nicht mit Geld erkaufen, sondern indem Du ihn bei seinem Wirken mit deinem Geist, deiner Seele und guten Werken unterstützt. 

Ich schreibe dies, weil ich all diese Irrtümer durchlaufen bin und euch davor warnen will, dass ihr nicht vom Weg abkommt und die falschen Prioritäten setzt.
Seid fleißig in jeglicher Hinsicht, um dem Guten zu dienen, denn das ist eine Tugend, doch vergeudet nicht eure Zeit mit Bestrebungen, die euch nicht auf dem Erleuchtungsweg vorwärts bringen. 

Versteht mich nicht falsch, wenn ich mich mit der Börse beschäftige, als ob dies so wichtig wäre, sondern ich tue dies unter anderem, weil die Börse, wie kein anderes Instrument die aktuelle astrologische Zeitqualität und ihre Reaktion darauf wiederspiegelt, da ein jeder auf dem Weg, ein Gefühl für die Zeitqualität bekommen muss, um nicht etwas zu wollen, was wider der Zeitqualität ist, denn dann kämpft er gegen Windmühlen. 

Wir verändern die Welt durch die Macht der Wahrheit, unsere Liebe und Weisheit, durch die wir unserem Willen Ausdruck verleihen, was jedoch keineswegs bedeutet, dass wir deswegen die Satanisten in ihrem Willen gewähren lassen und dem nichts entgegensetzen und zu ihren Opfern werden.  
(Frank Felber)   

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