WIEDERVERKÖRPERUNG | In diesem Themenbereich finden Sie Beiträge und Erzählungen, deren Fokus auf die Thematik der Reinkarnation bzw. Wiederverkörperung ausgerichtet ist.

08.02.2018

Schamanismus

Es kommt immer wieder vor, dass ich gefragt werde, was ich denn vom Schamanismus halte? Eigentlich könnte ich es mit einem Satz beantworten: "Die Natur ist nicht Gott." https://de.wikipedia.org/wiki/Schamanismus 

Wer immer die Natur über Gott stellt, oder sie an seine Stelle stellt, der ist für mich ein spiritueller Materialist.

Aber es gibt innerhalb des Schamanismus viele verschiedene Strömungen, sodass letztlich keine Antwort allen diesen Strömungen gerecht werden könnte, wenn ich dies auch versuche mit "Die Natur ist nicht Gott". 

Mircea Eliade (rechts im Bild), der Begründer des westlichen Schamanismus bezeichnet den Schamanismus als "Technik der Exstase, bei der die Seele den Körper zu Himmels und Unterweltfahren verlässt."

Der christlich-hermetische Eingeweihte unterscheidet zwischen Mental und Astralwandern. Verlässt die Seele den Körper sprechen wir von Astralwandern. 
Eliade meint in Wirklichkeit Mentalwandern, weswegen der Begriff Seele irreführend ist, sondern Geistreise angebrachter wäre. 
 
In den meisten Fällen handelt es sich jedoch bei den Göttern der verschiedenen schamanistisch orientierten Völkern um einen Naturgeisterkult. Zwar nicht immer, doch in den meisten Fällen.  

In ihren Ritualen rufen die schamanistischen Völker in den meisten Fällen Naturgeister an, die jedoch dem Menschen hierarchisch untergeordnet sind und von diesem ggfs. durch seinen geistigen Willen beherrscht werden sollten. 

Der Mensch vermag die Naturkräfte und die Natur zu beherrschen, weswegen die Natur dem Menschen niemals höher gestellt sein kann und auch kein Gott bzw. Göttin sein kann, oder eine ähnliche Funktion erfüllen kann.  



In dieser Hinsicht ist für mich der moderne Schamanismus, wo er sich nicht klar definiert, wer seine Götter, Göttinnen oder Naturgeister sind, wer sein Himmel und wer seine Unterwelt ist, nur eine menschliche Fluchtphilosophie, eine Flucht zurück, in eine von ihm vermutete heilere Welt.
In Wirklichkeit muss ich jedoch enttäuschen. Der moderne Schamanismus flüchtet vor unserer christlichen Geschichte und der Auseinandersetzung mit dem Höllensturz und den damit zusammenhängenden Ursachen und Wirkungen. https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6llensturz 

Wahr ist: Der Mensch ist nach dem Ebenbild Gottes geschaffen und Gottes Sohn Jesus demonstrierte der Menschheit ihre göttliche Natur.
Jesus offenbarte der Menschheit, wie Sie sich mit Christus in Geist und Seele vereinen kann und was Ihnen daraus für eine Bewusstseinserweiterung und spirituelle Fähigkeiten erwachsen. Jesus demonstrierte entsprechend der damaligen Zeitqualität der Menschheit den Weg der Erleuchtung und der darauf folgenden Auferstehung, indem er nach seinem körperlichen Tod seinen Jüngern erschien.  

Aber auch der Shivaismus, für den sich Wolf Dieter Storl (rechts unten im Bild) interessierte ist im Kern wahr, denn der dreifaltige Gott Shiva/Vishnu/Brahma ist in Wirklichkeit derselbe Gottvater, den wir Christen als Christus anbeten. Ich denke er hat sich jedoch eher davon abgewendet. Er spricht von Göttern und der Göttin Erde.
Er hat eine sympathische Ausstrahlung, interessiert sich für Völkerheilkunde und Er bleibt für mich in gewisser Weise etwas undifferenziert bzw. nicht ausformuliert in seiner Glaubensvorstellung, soweit ich seine Zitate und öffentlichen Beiträge lese. Ich denke im Innersten dürfte er sich der Edda und ihren Legenden nahe fühlen. 

 Ich empfehle trotzdem immer der Ordnung der Wiederverkörperung zu folgen und sich dem Glauben anzuvertrauen, dem meine Eltern folgen und in dessen Kultur ich geboren wurde, falls meine Eltern ungläubig sind.
Europa ist christlich und ist man hier geboren, findet man die Erleuchtung über die Verwirklichung der christlichen Tugenden und die Verehrung seiner Heiligen.
 
Meine Leser wissen, dass ich zwischen der Kirche und dem christlichen Glaubenspfad unterscheide, denn die Kirchen haben sich als unfähig erwiesen die Menschen zur Erleuchtung zu führen. Ganz im Gegenteil haben Sie sich in den letzten Jahrhunderten sogar philosophisch vollkommen verirrt. Es gipfelt in einer Genderbibel und den Besuchen von linken Politikern beim Papst in Rom, sowie der Willkommensklatscherei der obersten kirchlichen Vertreter.                             SipastadWolf-Dieter Storl WikipediaCC BY-SA 4.0


Bakunin war ein Revolutionär überzeugter Anarchist und lebte zur selben Zeit wie Karl Marx. Er war gebürtiger Russe. 
Bakunin entwickelte die Idee des kollektivistischen Anarchismus. In der Internationalen Arbeiterassoziation war Bakunin die Hauptfigur der Antiautoritären und mit Generalratsmitglied Karl Marx im Konflikt, was zur Spaltung der Internationale führte und gleichzeitig zur Trennung der anarchistischen Bewegung von der kommunistischen Bewegung und der Sozialdemokratie. (Wikipedia)

https://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Alexandrowitsch_Bakunin 
https://www.storl.de/  

Jede philosophische Richtung hat ihre Vertreter, doch besonders interessant ist die daraus folgende Entwicklung in der Gegenwart. Dies offenbart uns die Resultate ihrer Überzeugungen. 

Der Anarchismus, der Kommunismus, der Sozialismus lehnen in ihrem philosophischen Aufbau jegliche höhere göttliche Ordnung und daraus abgeleitete religiöse Lehre ab.
Dementsprechend ist "Religion Opium fürs Volk" bzw. eine reine Einbildung ohne Wahrheitsgehalt. Jeglicher persönliche Schöpfergott muss bei konsequenter Umsetzung ihrer Philosophie abgelehnt werden. 

Gleichheit, die alle kollektivistischen Systeme einfordern, kann es bei einem persönlichen Gott jedoch nicht geben. Ein persönlicher Gott fordert immer Individualität, persönliche Freiheit und persönliche Liebe. Ein persönlicher Gott erzeugt automatisch eine Unterscheidung in moralisch gut und moralisch verwerflich, was jedoch alle Arten von kollektivistische Systeme kategorisch ablehnen.
Ein persönlicher Gott führt konsequenter Weise immer in die individuelle moralische Eigenverantwortung des Menschen und diese kann niemals durch den Staat ersetzt werden, was jedoch alle kollektivistischen System versuchen. 
 
Atheistische politische Philosophien sind früher oder später zum Scheitern verurteilt, weil sie im Kern nicht wahr sind. Gott existiert, die Engelwelten exisitieren und das Menschengeschlecht ist gemeinsam mit den gefallenen Engeln aus der geistigen Welt gefallen und muss sich nun verkörpern. 

Das oberste Grundbedürfnis des Menschen ist seine spirituelle Verwirklichung, weswegen auch der Kapitalismus den Glauben an Gott und eine daraus sich ableitende christliche Morallehre nicht ersetzen kann.  

Sowie nichts auf Erden ohne das Licht gedeiht, so erweitert sich das Bewusstsein des Menschen nicht ohne den Glauben an Gott, dessen Existenz als symbolische Erscheinung in unserem Sonnensystem die Sonne darstellt. Der Mensch verirrt sich ohne die rechte Orientierung und schneidet sich vom Heiligen Geist, den Engeln der himmlischen Sphären und allen guten menschlichen Geistern ab, wenn er vom Glauben an Gott abfällt, der die ersten menschlichen Geister aus seinem Geiste als geistige Wesen schuf.
 
Wer sich vom Licht abwendet, schreitet in die Dunkelheit. Die Natur und ihre Geister können dem Menschen nicht Gott ersetzen. Der Mensch kann jedoch aus der Natur lernen und Gottes Schöpfung verstehen lernen. 
(Frank Felber)  

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