POLITIK | Nicht jeder interessiert sich für Politik so wie ich, liebt jedoch die Astrologie.
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11.06.2019

Goethe und die AFD

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10.06.2019

Europa, die leichte Beute

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29.05.2019

Veni, vidi, vici

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25.05.2019

Europa rette Dich!

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18.05.2019

Deutschland will Österreich seine Politik aufzwingen, indem man HC Strache kompromittiert

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17.05.2019

EU Wahl: Verantwortungsvoll wählen

GASTBEITRAG von Dr.W.Z. 

Ich wurde vor sechzig Jahren in Österreich geboren und seit 45 Jahren interessiere ich mich sehr intensiv für Politik. Deshalb kann ich mich auch noch sehr gut an das Österreich vor dem Beitritt zur EU und an die Zeit der Abstimmung über den Beitritt erinnern und natürlich habe ich auch aufmerksam die Entwicklung seit dem Beitritt zur EU beobachtet.

Vorneweg: Dass Wirtschaftswachstum, Wohlstand und Frieden „nur“ mit und durch die EU möglich sind stimmt einfach nicht. Westeuropas Wohlstand wurde zu wesentlichen Teilen nach 1946 in der Zeit der Nationalstaaten aufgebaut. Und Punkt, denn mehr gibt es dazu nicht zu sagen! Es stimmt auch nicht, wie immer wieder gesagt wird, dass „nur“ die EU Frieden in Westeuropa garantieren kann. Als gäbe es in Familien keine Streitereien und niemals Mord und Totschlag. Dabei hat bekanntlich ja schon Kain den Abel erschlagen, und der war sein Bruder.

Ich habe mir im Jahre 1994 die Entscheidung, ob ich für oder gegen einen Beitritt Österreichs zur EU bin, nicht leicht gemacht. Ich habe mich so genau wie möglich informiert, versucht präzise nachzudenken und vorauszudenken. Meiner Meinung nach gab es damals gute Gründe für einen Beitritt und gute Gründe gegen einen Beitritt, und daran hat sich im Wesentlichen bis heute nichts geändert, es gibt gute Gründe für eine EU und es gibt gute Gründe gegen eine EU.

Für einen Beitritt sprachen meiner Meinung nach vor allem folgende Überlegungen: In einer modernen Welt mit modernen Kommunikationsmitteln und Verkehrsmitteln (Zeitungen, Radio, Fernsehen, Internet, Autos, Schnellzüge, Motorschiffe, Düsenflugzeuge) braucht nicht mehr, wie man so sagt, jedes Dorf eine eigene Feuerwehr. Und auch die Probleme sind nicht mehr regional begrenzt. Die organisierten Verbrecher agieren international. Die Ebene der wirtschaftlichen Konkurrenz ist nicht mehr die zwischen dem einen und dem anderen Lebensmittel-Kreisler, sondern die zwischen Asien, den arabischen Ländern, Afrika, Amerika und Europa. Und die Wolken aus den Atomkraftwerken machen auch nicht an den Landesgrenzen halt.

Gegen einen Beitritt sprachen meiner Meinung nach vor allem folgende Überlegungen: In einem Europa, dass aus so vielen verschiedenen historisch gewachsenen Nationalstaaten besteht, mit so vielen unterschiedlichen Kulturen und Sprachen, ist es nicht leicht dauerhaft eine positive Beziehung zu leben, die nicht früher oder später in Streit und Krieg endet, wenn die Verbindung eine so enge ist, wie sie durch die EU festgeschrieben ist. Und meine Hauptfrage dazu lautete und lautet: Wie lebt man eine gute Ehe mit einem Partner, dessen Sprache man nicht versteht und nicht spricht? Mit einem Nachbarn, den ich nicht verstehe, kann ich vielleicht noch friedlich auskommen, aber mit einem Ehepartner, den ich nicht verstehe? In der Europäischen Union werden aktuell 24 Sprachen als Amts- und Arbeitssprachen anerkannt, aber wer spricht schon 24 Sprachen und um die Problematik zu verdeutlichen, wer zum Beispiel weiß schon wirklich etwas über die EU-Kommissare, die nicht die eigene Muttersprache sprechen?

Ich war mir sicher, ein von der EU gestaltetes Europa hat nur dann eine Chance, wenn die Länder langsam und mit Bedacht zusammengeführt werden. Doch alle bisherigen EU-Führungen haben das genaue Gegenteil gemacht. Aber ich will mich jetzt gar nicht lange aufhalten mit den EU-Absurditäten, den EU-Zwangsmaßnahmen und der EU-Arroganz, denn es gibt viel wichtigere Themen.

Die EU als starker Wirtschaftsraum: Während China in den nächsten Jahren die letzten 30 Millionen Chinesen aus der Armut führen wird und seit zwanzig Jahren strategisch geplant die Welt wirtschaftlich aufrollt (jetzt wirtschaftlich, später folgt militärisch) und in Afrika baute und baut, leben in Rumänien und Bulgarien viele Menschen noch immer so wie früher meine Großmutter vor allem von den drei Schweinderln in der Holzhütte.

Die Mafia in Süditalien: Vor der hatte ich schon als Kind Angst, aber die ist heute gar nicht mehr so bedeutend, denn längst ist sie nur mehr eine unter vielen kriminellen Vereinigungen, die sich aus dem Süden und dem Südosten und dem Osten kommend heute in der ganzen EU festsetzen. Und gerade jetzt reiben sich in Deutschland die ersten verdutzt die Augen, wie viele das sind und wie mächtig die bereits sind und wie gut organisiert die sind und wie groß und stark bereits ganze Parallelgesellschaften sind. Die EU hat die organisierte Kriminalität nicht zurückgedrängt, sondern … ich weiß gar nicht wie ich das jetzt sagen soll … zugeschaut wie sie sich überallhin in der EU ausbreiten kann, sozusagen grenzenlos.

Die EU als Garant für Demokratie: Und wieso erkennen dann täglich mehr und mehr Menschen, dass sie eigentlich gar keine Ahnung davon haben, wer-wo-weshalb-welche politischen Entscheidungen trifft, die entscheidend und bestimmend sind für das eigene „kleine“ Leben?

Die EU als Friedensgarant: Man erinnere sich meiner Zeilen weiter oben – und – wie inkompetent die EU militärisch und strategisch und als Friedensorganisation ist, hat sie eindrucksvoll bei den Kriegen am Balkan bewiesen. Die EU war nicht existent und schuld waren wie immer die Amerikaner. Und ich muss gestehen, dass ich auch ein bisschen lächeln musste, als ich las, dass die deutschen Panzer bei einer Militärübung in ihrem eigenen Land die Panzer stoppen mussten, weil eine Genehmigung einer Regionalbehörde fehlte.

Die EU als Umweltschutzbehörde: Ich verstehe, deshalb werden die Förderungen für die Atomindustrie direkt über die EU verteilt. Und wie man echte Umweltpolitik macht zeigt EU-Grösus Deutschland vor. Der Abgasskandal löst alle Probleme, und darum brauchen wir jetzt auch nicht mehr darüber zu sprechen.

Die EU als Garant für die Einhaltung von Gesetzen: Keine Vergemeinschaftung der Schulden, hat man uns gesagt. Kein Land und kein Bürger muss für die Schulden von anderen zahlen, hat man uns gesagt. Und dann wurden vor laufenden Fernsehkameras die Milliarden von den einen Ländern zu den anderen Ländern, von den Sparkonten zu den Banken und den Instituten und was weiß denn ich wohin noch überallhin verschoben. Sicher aber bin ich mir, dass das Geld von meinem kleinen Mini-Sparbuch nicht bei den griechischen Pensionisten gelandet ist, sondern woanders.

Fotoquelle: Die Presse

Ich fasse zusammen: Alle meinen Befürchtungen hat die EU in den letzten Jahrzehnten perfekt umgesetzt und Wirklichkeit werden lassen. Aber man sagt ja, die Hoffnung stirbt zuletzt. Also habe ich mich auch in diesem Wahlkampf wieder gewissenhaft informiert und muss heute entsetzt erkennen: Weber, Timmermans und Freunde werden es nicht besser, sondern sogar noch schlechter machen als Juncker, Merkel, Macron und Freunde.

Ich hoffe, dass Sie geschätzte Leserin und geschätzter Leser dieser Zeilen bereits erkannt haben, was für ein intelligenter und informierter und verantwortungsbewusster Bürger ich doch bin. Und doch muss ich mir selbst eingestehen, dass ich gar nichts erkannt und vorausgesehen habe.

Denn nicht einmal in einem Traum wäre mir eingefallen und nie hätte ich es für möglich gehalten, dass unsere Landesgrenzen von Menschenmassen aus anderen Kontinenten überrannt werden und unsere Politiker zusehen als hätten sie mit all dem nichts zu tun. Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass wir Massen von Menschen aus anderen Kontinenten bei uns aufnehmen, wohl wissend, dass sich darunter auch Terroristen, also Mörder, befinden. Und was sagt man dann den Opfern, frage ich mich immer wieder, aber das scheint außer mir fast niemanden zu interessieren. Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass sich unsere früheren Regierungen und die Führung der EU vor allem und so aktiv um die Massenzuwanderung bemühen, und da die Zugewanderten fast alle Muslime sind, bedeutet das nichts anderes als aktive Islamisierung.

Fotoquelle: Bayernkurier

Geschätzte Leserin und geschätzter Leser dieser Zeilen, vielleicht sind sie ja umfassender historisch gebildet als ich, aber mir ist kein einziger Fall aus der Geschichte bekannt, in dem sich eine politische Führung so sehr um das Wohlergehen der Menschen aus anderen Kontinenten gekümmert hat und der die Sicherheit und das Wohlergehen der eigenen Menschen so sehr egal war wie wir es als EU-Bürger erleben müssen. Nie wäre es mir in den Sinn gekommen, dass die EU innerlich daran zerbrechen wird, weil die einen auf Massenzuwanderung von Menschen aus anderen Kontinenten bestehen und aktive Islamisierung betreiben, obwohl das bei den Anderen Entsetzen und Panik auslöst.
In nur drei Jahren ist es Juncker, Merkel, Macron, Timmermanns, Weber und Freunde gelungen die EU innerlich zutiefst zu spalten. Und was Islam bedeutet kann man täglich in den Medien lesen und hören und sehen und man kann sich ja auch über Iran, Saudi-Arabien, Irak, Libanon, Syrien, Pakistan, Afghanistan etc. informieren. Viele von uns aber tun das nicht, sie glauben wohl, Krieg gibt es nur im Fernsehen, niemals hier bei uns.

Ich habe mich bereits damit abgefunden, dass Europa in der Phase einer zu Ende gehenden Hochkultur ist, und immer öfter denke ich mir, dass wir es ohnehin nicht mehr anders verdient haben, so verantwortungslos wie wir mit dem von uns Aufgebauten und Erarbeiteten umgehen. Nicht abfinden aber kann ich mich mit der aktiven Islamisierung. Und diesbezüglich ist es allerhöchste Zeit, denn nochmals fünf Jahre aktive Islamisierung bedeutet nicht erst irgendwann, sondern schon demnächst ein islamisiertes Europa. Ich persönlich will das nicht! Und um genau das, um nichts sonst von wirklicher Bedeutung, geht es bei dieser EU-Wahl: Islamisierung ja oder Islamisierung nein!
(Dr. W.Z.)


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