ASTROLOGIE | In diesem speziellen Themenbereich „Der Astrologie“ setzte ich voraus, dass der Leser ein wenig von Astrologie versteht und ich Fachausdrücke nicht erklären muss.

11.02.2019

Sebastian Kurz trifft Donald Trump

Am 20.02.2019 trifft Sebastian Kurz in Washington Donald Trump. Ich habe mir die Transite dazu angeschaut um zu sehen, wie die Transite an diesem Tag für S. Kurz stehen.

Auf den ersten Blick sehen wir leider mehrere schwierige Transite, die schon sehr viel Geschick abverlangen, sodass dieses Treffen nicht in Disharmonie endet.

Transit Sonne in Opposition zu Sonne

Ein starke Persönlichkeit begegnet mir an diesem Tag und tritt zu mir in Opposition. Das muss noch keineswegs negativ verlaufen, doch man befindet sich nicht automatisch in Übereinstimmung, sondern die Ausgangssituation liegt eher in der Opposition.


Transit Mars durch zehn in Opposition zu Pluto in vier

Kurz zeigt an diesem Tag, dass er sehr wohl versteht, dass man im Krieg (Mars) auf einer Seite stehen muss (Pluto), doch mit Uranus am MC, macht er deutlich, dass Amerika von Europa weit entfernt ist (Uranus) und er in erster Linie zu Europa, seiner Heimat (Pluto in vier) steht.

Transit Mars ins Trigon zu S. Kurz Sonne

Donald Trump wird die Position von S.Kurz respektieren, jedoch dabei feststellen, dass dieser sich nicht wirklich auf die Seite gestellt hat, auf die er sich erhofft hat, dass S.Kurz Stellung bezieht.

Ich würde davon ausgehen, dass Trump Kurz dafür gewinnen will, dass sich dieser gemeinsam mit den Visegradstaaten und Italien als klare Migrationsgegner, gegen die Pläne von Frankreich und Deutschland in Europa stellt. Trump wird mit unserer neutralen Position in allem sich vermutlich ziemlich schwer tun.
Kurz wird wiederum antworten, dass er Brückenbauer sein möchte, doch Donald Trump ist nicht der Mann der Kompromisse, wenn man sich in den Grundsätzen nicht einig ist und aneinander vorbei redet. Kurz wird gut daran tun, dass er aufzeigt immer ein Migrationsgegner gewesen zu sein und auch auf dieser Seite steht. Dass er Europa nicht spalten, sondern zusammenbringen will, ist verständlich, doch Trump wird sagen, dass immer irgendeiner gewinnt.

Meine Sicht dazu. Die Position der Migrationsgegner ist langfristig die einzig gute, wahre und belastbare Position für Europa. Wir Österreicher müssen uns an der Geschichte orientieren und die spricht eindeutig für die ehemaligen Nationen des Habsburgerreiches und nicht für Deutschland und Frankreich. Unsere wahren Freunde waren immer die Ungarn, Tschechen, Slowaken, Polen und Spanier. 
Der Brückenpfeiler in Brüssel steht auf Treibsand, solange die Migrationsbefürworter herrschen.



Transit Venus ins Quadrat zur Venus und bei Trump sehen wir Venus in Opposition zu Saturn

Für beide verlaufen an diesem Tag die Begegnungen eher holprig. Trump holt sich relativ leicht einen Korb ab und sein Werben wird zurückgewiesen, Kurz ist es unangenehm, weil er um den Ernst der Angelegenheit genau weiß und sich in der Zwickmühle fühlt.
Sehr schwierig hier einen guten Rat abzugeben, denn ich würde mir wünschen, dass sich die beiden mögen und einig werden.

Trump stellt seinen Mars auf Kurz Sonne und Merkur, sodass sich S.Kurz sicherlich etwas überrumpelt und auch herausgefordert fühlt. Er könnte zu schnell in Opposition gehen, obwohl Trump es gar nicht schlecht meint, sondern nur etwas direkt ist.

Transit Merkur in Konjunktion zu Jupiter im achten Haus

Genau hier würde ich ansetzen, wenn ich S.Kurz wäre. Er könnte sich einerseits bei Handelsgeschäften mit Trump einig werden und andererseits könnten sich beide in Glaubensfragen einig werden und erkennen, dass dieser eine verbindliche und belastbare Basis darstellt, die sie gemeinsam haben.

Trump ist ein wirklich gläubiger Christ der alten Schule, der um die gefallenen Engel in sich weiß und wie seine Mitstreiter Steve Bannon, Mike Pence usw. fest davon überzeugt sind, dass der Messias verkörpert und er als Präsident der stärksten Nation die Aufgabe hat das Christentum auf der Erde zu beschützen. Deswegen bin ich auch von Trump so begeistert, weil seine Politik eindeutig in diesem Glauben gründet.

Allerdings vermute ich mal, dass Trump ungeduldig sein wird und klare Antworten haben will und sich nicht mit unsicheren Zusagen abspeisen lassen will.

Transit Sonne ins Quadrat zu Saturn im vierten Haus

Man begegnet einem älteren Mann und fühlt sich geprüft und irgendwie unsicher.

Schauen wir uns jetzt noch den Partnerschaftsvergleich der Beiden zueinander an. Wir sehen gleich, dass die beiden durch zweimal Mars/Merkur zueinander in Beziehung stehen und Kurz Uranus in Oppostion zu Trumps Sonne. Sie werden ziemlich sicher andere Ansichten haben, doch die Venus von Kurz steht ins Trigon zu Trumps Sonne, sodass er mit seinem Charme den Bison bei den Hörnern packen sollten und ihm Komplimente für das macht, was er bisher geschaffen hat. Das wäre sehr gut, denn Trumps Jupiter nimmt dies wohlwollend auf und hört Kurz gerne zu, da sich Venus und Jupiter im dritten Haus begegnen.

Leider stellt Trump seine Sonne auf Kurz Lilith und Chiron und löst bei Sebastian Kurz vermutlich immer wieder das Gefühl aus sich emanzipieren zu müssen, um nicht verwundet zu werden. Eine Art Schutzreflex. Hoffentlich können Sie dieses Problem umschiffen.



Ich bin mir relativ sicher, dass er Kurz ganz direkt fragen wird, auf welcher Seite dieser steht, wenn es zu Kriegen in der Welt kommt und im speziellen in Europa käme.
Kurz wird sagen, dass wir uns neutral verhalten werden und gleichzeitig ein Teil der EU sind. Eh klar. Hier sollte jedoch mehr kommen, denn auf das läuft diese Begegnung hinaus.

Sebastian Kurz wird mit seiner Venus ins Trigon zu Trumps Sonne sagen, dass Österreich immer für den Frieden und das Miteinander steht und Trump wird sagen, ja danke, dass wissen wir, doch es wird vermutlich keinen Frieden geben (er bringt ja seinen Mars zu Kurz Sonne, also er bringt den Krieg ins Spiel) und dann wollen wir wissen wie ihr denkt zu handeln (seinen Mars auf den Merkur von Kurz), bei diesen oder bei diesen möglichen Entwicklungen.

Ich würde meinen, dass wir zukünftig den Amerikanern auch ein wenig Flüssiggas abkaufen sollten und alles nimmt einen guten Verlauf!
(Frank Felber)

P.S. meine persönliche Meinung: Donald Trump hat bis jetzt eine solide Politik gemacht und einen offenen geradlinigen Stil hereingebracht, der ihr nicht geschadet hat. Bis jetzt erzeugt er keinen Krieg, sondern ganz im Gegenteil zieht sich Amerika aus Kriegen zurück.
Mit Nordkorea scheint er tatsächlich auf einen guten Weg zu kommen. Die Zukunft wird es noch weisen, denn er allein entscheidet das nicht.

Protektionismus ist dort notwendig, wo er seinen Volk gegenüber verpflichtet ist dieses zu beschützen und das tut er richtigerweise.
Wir sollten uns nicht klüger vorzukommen, wie dies leider Macron, Merkel und Juncker tun, sondern ihm für das, was er in seinem Land und in der Welt gerade schafft, auch Respekt zollen. Trump´s Politik ist besser für Amerika als die amerikanischen Sozialdemokraten und ich hoffe es gelingt Sebastian Kurz Donald Trump das Gefühl zu vermitteln, dass wir das so sehen. 

Zeitungsartikel nach dem Treffen bestätigt eigentlich meine Prognose, dass es ein etwas Schwieriges Treffen werden wird.
https://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5582941/Trump-und-der-MillennialKanzler

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