ASTROLOGIE | In diesem speziellen Themenbereich „Der Astrologie“ setzte ich voraus, dass der Leser ein wenig von Astrologie versteht und ich Fachausdrücke nicht erklären muss.

31.03.2017

IWAN DER SCHRECKLICHE

Wer sich die Radix von Iwan IV. anschaut (Uhrzeit ist nicht bekannt), der beginnt sein Schicksal zu verstehen. 
Ja, er war damals ein grausamer Sadist mit Sonne/Mars ins Quadrat zu Saturn. Ich setze Gewalt zur Bestrafung ein um über dich zu herrschen (Sonne/Mars/Saturn). 

Dieses Verhalten von Iwan dem Schrecklichen kann weder Stalin verharmlosen, noch wird dies Putin verleugnen können. Seinen Beinamen erhielt er für das, was er seinen Feinden im Volk angetan hat. Selbst wenn er großteils ein erfolgreicher Kriegsherr war, der das russische Reich gegen Osten vergrößert hat, kann man nicht sein unmoralisches Verhalten übersehen, oder gar für richtig halten. Das wäre gleich, wie wenn ein Amerikaner jedes unmoralisches Verhalten innerhalb eines Geschäftes verleugnet, sobald ein Gewinn dabei rauskommt. 

Um Iwan zu verstehen, muss man jedoch auch wissen, dass er hochintelligent gewesen sein soll (war er auch), für damalige Verhältnisse sehr gebildet, wuchs jedoch als Kleinkind unter ständig lebensbedrohlichen Umständen auf (Pluto Konjunktion Mond im Steinbock) auf, da beide Eltern früh verstorben sind und er als zukünftiger Zar von denen beschützt wurde, die ihn eigentlich als Feind betrachteten und ihn daher seelisch ständig quälten.
Solch ein Schicksal ist niemals ein Zufall, sondern das negative Karma früherer Verkörperungen, welches dazu führt, dass man im Kindesalter von Feinden umgeben ist, denen man ohnmächtig ausgeliefert ist. Diese Angst und Sadismus, den er erfuhr, prägten seinen Hass gegen seine Feinde, seinen Verfolgungswahn unter dem er litt, sowie seine krankhafte Herrschsucht, indem er sich erst recht nur von Feinden umgeben fühlte, nachdem man seine geliebte Frau vergiftet hatte. 

Das Pluto/Mond Konstellationsbild erzeugt manisches Misstrauen, wenn nicht eine entsprechende psychologische Entwicklung im Menschen stattfinden kann, sodass er das Böse in sich selbst ausrottet.

Dazu war Iwan jedoch nicht fähig und es ist auch Iwan, der mir bei den Russen gemeinsam mit Sergei Shoigu Angst macht, da ich das Gefühl habe, dass bei Ihnen dasselbe Misstrauen dem Westen gegenüber vorherrscht und man dazu geneigt sein könnte Gewalt anzuwenden, um seine eigenen Interessen durchzusetzen. 


Wenn jemand Pluto/Mond als Konstellationsbild in bedeutender Stellung hat, wie dies bei Iwan der Fall war, dann bleiben oftmals lange Zeit Kindheitserfahrungen emotional unaufgearbeitet. Man hat sich abgekapselt und seelisch verschlossen, weil man die eigene Mutter oder das sonstige Umfeld als Bedrohung empfand, die versuchen Besitz vom eigenen Ich und von der eigenen Gefühlswelt zu ergreifen. 
Jemand will mir seine Vorstellungen aufzwingen und lässt entlässt mich nicht aus seinem emotionalen Korsett.

Oder aber wie es bei Iwan IV. war, sehen wir auch oft den frühen Tod der Mutter oder des Vaters. Die Familie kann auch ausgerottet werden (Pluto). Jedenfalls gibt es bei Pluto/Mond eine massive emotionale Bedrohung durch Personen, die mächtiger sind. Daher öffne ich mich später niemand mehr, damit ich ja nie mehr in emotionale oder materielle Abhängigkeit komme. Ich bleibe misstrauisch.

Kommt es jedoch zu einem tiefgreifenden inneren psychologischen Prozess, indem erkannt wird, wieso das Schicksal mich gerechter Weise in diese Familie geführt hat, dann verbinden sich diese Menschen mit dem Geist ihrer Vergangenheit und bergen immense Schätze tief aus ihrem Inneren, da nun die Kräfte der Mutter erkannt und angenommen werden. 
Sie werden oftmals zu Heilern, Hellsehern und besitzen eine mystisch magische Aura. Waren sie zuvor verschlossen, fühlen sie jetzt alles, was in anderen vorgeht.

Bleibt jedoch der Groll, das Misstrauen, der seelische Rückzug unerlöst, dann wird dieser Mensch je älter er wird alles kontrollieren wollen, andere von sich emotional abhängig machen, oder was noch viel öfters vorkommt überhaupt niemand mehr an sich emotional wirklich heranlassen. Sie bleiben verschlossen und der Reichtum ihrer früheren Verkörperungen kann in ihnen nicht gehoben werden. 
Auf alle Fälle müssen auch lernen sich selbst so zu lieben wie sie sind, denn in Ihnen schwellt ständig eine Flamme der Unzufriedenheit, weil sie das Gefühl haben nicht gut genug zu sein und sündig zu sein.

Iwans Frau wurde nachweislich vergiftet. Jetzt einer der obersten Generäle. Ich kenne nicht das Verhältnis zu Lawrow. 
Seine Kindheit war schlecht. 
Später erschlug er seinen einzigen Sohn im Streit, weil er so ein jähzorniger Mensch war. (jetzt hat er Sonne/Uranus/Mars T-Quadrat), lässt sich jedoch nicht einmal zu einem Lächeln hinreißen.

Abgebildet habe ich jedoch die mögliche Radix von Iwan IV. die Uhrzeit ist mir nicht bekannt. Es ist Tag der Unglück bringt mit Sonne/Mars/Saturn und in Opp. zu Neptun und Chiron. (auch die Vergiftung seiner geliebten Frau, der er vertraut hat) sehen wir darin mit Sonne/Neptun und Chiron). 
Auch wie er im Rausch seinen Sohn erschlägt, weil dieser zurecht Einspruch heroben hat, da Iwan die Frau seines Sohnes schlecht behandelt hatte.

Eine relativ gute Doku über Iwan IV. 
https://www.youtube.com/watch?v=PiQqOrGVunQ

(Frank Felber) 

Bildquellen: 

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16.03.2017

Die vier Elemente

Als ich gestern so ein wenig im Garten rumgegraben habe und vor meinem Komposthaufen stand, auf dem gerade Farne und Kartoffeln wachsen und danach ein paar Steine betrachtete, kam mir wieder einmal in den Sinn, weshalb Erde fruchtbar und Steine unfruchtbar sind. 

Man sagt ja, dass nur der Same, der auf einen fruchtbaren Boden fällt, auch aufgehen wird. Deswegen hat man früher in den Klöstern den Novizen zuerst arbeiten lassen (Element Erde). Sowohl in den Klöstern Asiens wie auch in denen des Westens verstand man die Notwendigkeit den Boden aufzubereiten.

Nach der Arbeit lernt der Novize zu beten bzw. zu meditieren (Element Wasser). Jetzt wurde man Mönch oder Nonne. 
Erst wenn du ruhig geworden bist, wenn du nicht nur die Ausdauer der Erde, sondern auch die Duldsamkeit aus Liebe im Wasser erlernt hast, wenn dein Kopf still geworden ist, ist die Zeit gekommen, wo du dich durch die verschiedenen Lehren (Luft) nicht mehr verwirren lässt, sondern die Wahrheit von der Unwahrheit unterscheiden kannst, weil du in der Liebe ruhst. 
Beim Meditieren und Beten entwickelst du den Kompass, den Zugang zu deiner Seele, auf die du hören musst, denn sie lässt dich fühlen, wo dein Heil liegt und deiner Seele musst du gehorsam werden. Was deiner Seele gut tut, das führt dich zur Erleuchtung. Nur dann bist du reif geworden für die Luft und lässt dich nicht mehr verwirren. Du folgst letztlich immer der Liebe (Wasser).   

Die Macht der Gedanken und der Worte, beginnst du zu verstehen, wenn sie auf fruchtbaren Boden fallen. Das Element Luft lehrt dir, wie du Gott mit deinem Wissen und deiner Kommunikationsfähigkeit dienen sollst, um zu heilen und zu erleuchten. Du lernst zu unterrichten und Schüler zu begleiten und wirst dir bewusst, welche Verantwortung derjenige hat, der lehrt.  

Geht der Strebende über die Erde zu Wasser und zur Luft, bevor er sich mit dem Feuer beschäftigt, geht er den sicheren Weg. Da der Strebende nun aus eigener Erfahrung versteht, dass alles aus dem Geist entspringt, beginnt er seinen Geist magisch zu schulen (Feuer). Hierbei gehorcht er dem Heiligen Geist, von welchem er sich inspirieren und leiten lässt. 

Wer ungeduldig ist, wie die Unerfahrenen, die in früheren Verkörperungen diesen Weg noch kaum beschritten haben, die verdrehen die Reihenfolge. Der dies tut, wird sich verbrennen und aus Rücksichtslosigkeit zerstören (Feuer negativ), verirrt sich unterwegs, kommt vom Weg ab und lässt sich von Lucifer und seinen Abtrünnigen verführen (Luft negativ), wird unglücklich, hart und gefühlskalt (Wasser negativ) und endet schlussendlich im Materialismus (Erde negativ).  

Deswegen strebe in dir nach Gleichmäßigkeit und Harmonie in deiner Entwicklung und achte darauf, dass du nicht weiter sein willst, als das, was es zu erlernen gilt. So wird alles seinen Lauf nehmen und sich richtig ordnen. Vertraue der göttlichen Vorsehung. 
(Frank Felber) 

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07.07.2015

DIE GEISTIGE WIRKLICHKEIT DES MAKROKOSMISCHEN GLEICHNIS

Das Weltall expandiert (Jupiter). Seine Ausdehnungsgeschwindigkeit nimmt stetig zu (Sonne/Jupiter). Gott herrscht, des Menschen Bewusstsein erweitert sich (Jupiter) in alle Ewigkeit (Neptun) bis er in Geist und Seele wieder eins ist mit Gott (Sonne/Mond/Neptun).
Es gibt keinen Tod (Saturn). Der Mensch, der ein geistiges Wesen in Wirklichkeit ist, lebt ewig, da der Geist (Sonne) ewig lebt und nur die Materie (Saturn) vergänglich ist. Alles materiell Sichtbare ist vergänglich, doch der Geist lebt ewig. Jegliche materielle Erscheinung ist Ausdruck einer geistigen Wirklichkeit (Uranus).

Das Gleichnis der Unendlichkeit (Neptun) des Universums sagt uns, dass Gott (Sonne) keine Grenzen (Saturn) gesetzt sind. Gott ist die Liebe (Neptun) und die Freiheit (Uranus), denn es ist die Liebe (Neptun), die die Schwerkraft (Saturn) überwindet. Es ist aber auch die Liebe Gottes (Sonne/Neptun), die Erde und den Saturn um die Sonne kreisen lässt und das gesamte Universum im Gleichgewicht (Venus) hält.

Die Gravitation (Saturn) ist eine luciferische Gegenkraft zur Expansion (Jupiter) des Weltalls. Die Schwerkraft ist eine Kraft die Verdichtung und Einkörperung des menschlichen Geistes in einem materiellen Körper (Saturn) bewirkt. Saturns Erscheinung und Realität für das Menschengeschlecht ist das Resultat des Sündenfalls, die Gefangenschaft des menschlichen Geistes in der Materie. Der Mensch kommt über die Erdgürtelzone nicht hinaus, sondern muss sich immer wieder verkörpern. Er ist ein Gefangener des Planeten, ein Gefangener seiner Geschichte.
Saturn und seine Schwerkraft stellt die Konsequenz bzw. das Resultat der geistigen Wirklichkeit des Teufels (Pluto) und seines Werkes dar.

Es ist jedes einzelnen Menschen Geschichte (Saturn), die ein jeder zu verantworten hat (Saturn) und die ihn zu dem Wesen (Sonne) gemacht hat, welches er geworden ist. Unsere Geschichte kann uns wieder in die grenzenlose (Neptun) Freiheit (Uranus) eines Erleuchteten (Sonne/Neptun) führen, oder in die Gefangenschaft (Saturn), als Folge unmoralischem Verhaltens. In der Gefangenschaft streiten (Mars) die Sonnekräfte gegen die Saturnkräfte im Menschen. Der Teufel (Pluto) konkurriert (Mars) mit Gott (Sonne). Auch der Mensch ist gefallen und konkurriert zum Teil mit Gott, ließ er sich vom Teufel manipulieren (Pluto).

Die Lichtgeschwindigkeit (Sonne) und ihre Bedeutung zeigt sich darin, dass je mehr sich der Mensch dieser annähert und sich rein theoretisch in LIchtgeschwindigkeit bewegen würde, desto weniger Zeit (Saturn) würde vergehen. Der Mensch würde sozusagen körperlich langsamer altern, bewege er sich mit Lichtgeschwindigkeit durch das Weltall. 
Dies beweist uns nur, dass das Licht bzw. die Erleuchtung die Zeit zu relativieren vermag (entsprechend der Relativitätstheorie Einsteins). Raum und Zeit werden vom Erleuchteten überwunden.

Dieser reist mit seinem Geist in die Vergangenheit als auch in die Zukunft. Worauf er den Scheinwerfer seines Geistes (Sonne) ausrichtet, wird ihm bewusst und dort ist er auch. Solange er eingekörpert ist, vermag er deswegen nur mit seinem Mentalkörper an jeden Ort in jede himmlische Sphäre zu reisen (Jupiter/Neptun). Planetensphären sind reelle geistige Sphären, die von geistigen Wesen (Engeln) beheimatet sind. 
Der Eingeweihte reist auf dem Lichtstrahl seiner geistigen Vorstellungskraft mit seinem Mentalkörper durch das Reich Gottes. Frei und erhaben über Raum und Zeit, vereint mit dem Heiligen Geist Gottes erfährt er transzendentes Bewusstsein. Er ist sich der Ursache der Schöpfung bewusst geworden, dem Geist Gottes (Sonne), der Urquell unserer Schöpfung.
(Frank Felber)

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