ASTROLOGIE | In diesem speziellen Themenbereich „Der Astrologie“ setzte ich voraus, dass der Leser ein wenig von Astrologie versteht und ich Fachausdrücke nicht erklären muss.

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08.03.2019

Unsere Radix ist das Resultat unserer bisherigen Existenzgeschichte

Die Deutungsmöglichkeiten einer jeden Planetenstellung sind zahlreich, doch schließen sich in Wirklichkeit alle falschen Deutungen gegenseitig aus, wenn man versteht warum ein Mensch genau unter diesen oder jenen Gestirnen verkörpert. 

Wer nicht versteht, dass es eine Präexistenz der Wesen gibt, wir also immer wieder verkörpern, der ist nicht fähig ein Horoskop in seiner Gesamtheit wirklich zu erfassen.
Unsere Radix ist das Resultat unserer bisherigen Existenzgeschichte.

Ferner ist zwingend notwendig, um Horoskope richtig zu deuten, dass wir lernen zwischen gut und böse, zwischen moralisch und unmoralisch zu unterscheiden. Wer nicht zwischen Tugend und Untugend unterscheiden kann, der wird dementsprechend nicht den Unterschied, zwischen einem Quadrat und einem Trigon, zwischen einer Erhöhung und dem Fall eines Planeten, verstehen und richtig zu deuten wissen.

Die wirkliche Bedeutung der Würden kann man übrigens durch meine DVD 10 "Die Bedeutung der Würden" verstehen lernen. Jede Stellung eines Planeten hat ihre Ursache in meinem Charakter und Handeln in früheren Verkörperungen. Die Stellung eines jeden Planeten in meiner Radix ist eine Beurteilung, ein Resumee und ein Resultat meines Wesen und nicht nur eine Anlage und Verheißung auf die Zukunft in dieser Verkörperung.

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Beginnt man ein Horoskop sehr bewusst als das Resultat seiner früheren Verkörperungen zu interpretieren, dann ändert sich unsere Art zu deuten, denn wir beginnen automatisch bestimmte Deutungsmöglichkeiten auszuschließen, wenn wir bemerken, dass Sie sich widersprechen und eine widersprüchliche Geschichte entsteht, die keinen Sinn macht.
Ein jedes Horoskop beschreibt die Wesensgeschichte eines Menschen, durch die er zu dem wurde, der er jetzt ist.

Unser Horoskop sagt also nicht nur aus, was wir in dieser Verkörperung tun werden, um unserer Bestimmung gerecht zu werden, sondern es ermöglicht uns vor allem auch zu verstehen, warum und wie sich unser Schicksal durch uns selbst erfüllen wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt, auf den man hinweisen muss, um Horoskope richtig zu deuten, besteht darin, dass wer nicht an einen persönlichen Gott als Schöpfer dieses Universums glaubt, der wird letzten Endes auch nicht zwischen Tugend und Untugend unterscheiden können und dementsprechend werden seine Deutungen auch nicht zielführend, bewusstseinserweiternd und unterstützend für den Klienten sein können, um sein Horoskop in dieser Weise zu verwirklichen, wie es die göttliche Vorsehung und Gott für diesen Menschen wollten. 

Ich weiß, 98% der Astrologen werden diesen religiösen Ansatz völlig ablehnen, denn Sie sind ja gerade Astrologen geworden, weil Sie die Religion umgehen wollen und sich gerne selbst als Gott aufspielen, indem Sie meinen das Wesen und Schicksal der Menschen zu durchschauen vermögen, doch wer einmal das Wirken des Heiligen Geistes kennengelernt hat, der weiß, dass es die Engel und Dämonen gibt, dass der Krieg in der geistigen Welt zwischen Gott und Luzifer stattgefunden hat und der darauffolgende Höllensturz der gefallenen Engel und ihrer Anhänger wahr ist.

Wer gläubig ist, vermag früher oder später mit Hilfe des Heiligen Geistes ein Horoskop als eine Geschichte zu lesen, die immer Sinn macht, wer ungläubig ist, der wird astrologische Bausteine zueinander fügen, doch den Sinn hinter ihren Stellungen nie wirklich ganz verstehen.

Eine jede Stellung eines Gestirns hat eine Wirkung zu Tugend oder Untugend, ist eine konkrete Aussage über unser vergangenes Handeln und wurde deswegen zur Anlage in dieser Verkörperung.
Es ist daher für den Astrologen zuerst einmal notwendig sein eigenes Horoskop zu verstehen und seine eigene moralische Entwicklung richtig einzuschätzen.
Fehlt dem Astrologen hierzu der Bezugspunkt Gott (Sonne), dann wird er sich für den "spirituellen Kommunismus der heutigen psychologischen Astrologie" entscheiden, die es ablehnt Planetenstellungen und Aspekte auch als ein Ergebnis meines moralischen Verhaltens in früheren Verkörperungen zu beurteilen.

Die psychologische Astrologie lehnt im Grunde jede Beurteilung und Bewertung des Charakters eines Menschen ab, doch gerade diese ist notwendig. Um was geht es denn letztendlich, als wieder wie ein Engel zu werden?

Ein jedes Horoskop beinhaltet immer eine moralische Aussage, doch die wenigstens Astrologen sind gläubig und Freunde Gottes, sondern tendenziell genau gegenteilig orientiert und lehnen daher die Auseinandersetzung mit Moral ab. Man beschränkt sich da lieber auf Ethikregeln, also auf das scheinheilige Verhalten. 
Ein moralischer Mensch braucht keine Ethikregeln, sondern der gehorcht seinem Gewissen und seiner Eingebung.
Die Scheinheiligen stellen jedoch gerne Regeln auf, als deren Hüter sie sich dann profilieren wollen und gleichzeitig in dieser Position wie selbstverständlich auch die moralische Größe dazu für sich beanspruchen, die Sie jedoch nie besessen haben. Es ist eine Form von Selbstgerechtigkeit und Selbsterhöhung, die den Scheinheiligen stets eigen ist. (Jupiter negativ) 

Dementsprechend zeigen uns diesen schlechten Charakter auch ihre Horoskope auf, doch genau dies wollen Sie verbergen, indem Sie dann darauf bestehen, dass man Horoskope und den darin beschrieben Charakter des Menschen nicht bewerten und beurteilen darf.
Klar, denn auf was beziehe ich mich, um das Gute, das Wahre, das moralisch Erhabene zu beurteilen, wenn nicht Gott persönlich das Vorbild sein darf?
Sobald man Gott wegstreicht, wird jede Deutung völlig beliebig und orientierungslos. Der atheistische Astrologe gaukelt dem Menschen dann vor, als ob dieser sein Leben so gestalten könnte, wie er wollte, anstatt ihm erklären zu können, warum sein Horoskop genau zu dem Schicksalsrahmen geworden ist, den er sich durch sein Wesen und dessen Verhalten in früheren Verkörperungen verdient hat. 

Nichts ist wahrer und gerechter denn unsere eigene Radix, wenn wir lernen diese im Lichte des Wissens und der Erfahrung um unsere früheren Verkörperungen zu deuten. 
Es steht alles da. Welches Wesen wir waren, was wir getan haben und weswegen wir jetzt so sind wie wir sind.

Ohne Gott als Bezugspunkt und ohne die Beurteilung ob tugendhaft oder untugendhaft haben wir keine Ahnung von der möglichen Tiefe einer Deutung eines Horoskops, sondern bewegen uns auf der Oberfläche, ohne das Wesen desjenigen wirklich zu erfassen.
(Frank Felber)



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