WEISHEITEN | Weisheit ermöglicht relativ schmerzfrei durch das Leben zu gehen, macht sie doch die Wahrheit zu einem Genuss.

10.07.2018

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12.11.2018

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06.11.2018

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25.10.2018

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24.10.2018

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15.10.2018

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14.10.2018

Erfüllung seiner Bestimmung

Je näher der physische Tod im letzten Drittel des Lebens heranrückt, desto spiritueller wird der Mensch auf eine ganz natürliche Weise. Er wird sich bewusst, dass er seine verbleibende Zeit auf Erden sinnvoll verwenden will, denn er bemerkt unweigerlich, dass seine körperliche Energie nachlässt, er sich jedoch seines Geistes immer bewusster wird. 
Er ist alt genug geworden, um zu wissen, weshalb er hier auf Erden unter diesen oder jenen Bedingungen geboren wurde, weshalb er dieses Schicksal erfahren hat und welche Bestimmung und Aufgabe er zu erfüllen hatte und noch hat.  

Am Anfang des Lebens denkt man, dass einem das Leben offen stehe und man machen kann, was man will. Mit fünfzig spätestens weißt Du, dass dem nie so war und wenn Du Astrologe bist, dann verstehst Du ohnedies schon lange vorher, dass Dich dein Leben zum Medium Coeli (MC) hinführt, der deine Bestimmung anzeigt.  

Diese Bestimmung hat Dir jedoch niemand aufgezwungen, sondern diese Bestimmung ist in Wirklichkeit unser Ziel für diese Inkarnation, in welches wir vor der Verkörperung eingewilligt haben.

Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, was ist denn meine Bestimmung, wo ich doch schon sechzig Jahre alt bin und mich in einer Krise befinde, aus der ich nicht herausfinde? 
Glauben Sie mir mit einem können Sie kaum etwas falsch machen, wenn Sie nämlich darauf verzichten für sich etwas zu wollen, jedoch dafür gerne für Andere da sind, um Ihnen zu dienen. Zu 99% wird Sie diese Entscheidung ins Glück führen. 

Ja, es gibt auch Menschen, die müssen unbedingt nein sagen zu denen, die Sie versuchen zu benutzen. Ja das kommt vor, doch trotzdem ist der bewusste Verzicht (Saturn) immer ein wertvoller vorauseilender Gehorsam gegenüber Saturn. Durch die Fähigkeit zu verzichten, Geduld zu haben, auch erdulden zu können, genügsam zu sein und fleißig zu arbeiten, sowie seiner Verantwortung gerecht zu werden (Saturn) nehmen wir den Herren des Karmas den Wind aus den Segeln. 

Saturn bringt uns im Transit unter herausfordernden Aspekten immer eine Strafe, eine Krankheit und ein Problem, wenn wir dem nicht durch den von mir beschriebenen vorauseilenden Gehorsam seine Wirkung zumindest abmildern. Saturn gibt nicht nach, sondern wirkt unerbittlich, bis sich der Mensch gebessert hat und durch seine Tugendhaftigkeit von Saturn nicht mehr erreicht wird. 

Saturn regiert über das letzte Drittel des Leben nach dem zweiten Saturnreturn so um das 58/59igsten Lebensjahr. 
Zuerst wurden wir in der Jupiterphase zwischen ca. 36 und 58 reicher, mächtiger und angesehener, wenn alles glatt gelaufen ist, doch Saturn wird mit der längsten Lebensspanne bedacht, wenn es uns gelingt in seine Regentschaft einzuwilligen. 

Man kann auch früher sterben, ja selbstverständlich auch vor dem sechszigsten Lebensjahr, doch in der Saturnphase ist es der Verzicht, der uns gesund hält und das unser Leben in Ordnung bleibt und nicht im Unglück, der Krankheit und der Armut endet. Denn dies ist die Schattenseite der Regentschaft des Saturn, wenn wir nicht bewusst in diese Regentschaft einwilligen. 

Gestattet das Leben in der Jugend zu glauben, dass man tun kann was man will und man sich nur dafür entscheiden bräuchte, willst und solltest Du dich in der Regentschaft des Saturn darauf konzentrieren deiner Bestimmung gerecht zu werden und diese bis zu deinem Tod erfüllen. 

Nicht immer ist es unsere Bestimmung glücklich zu sein, geliebt zu werden und Erfolg zu haben und wenn wir in uns hören, dann wissen wir dies auch in diesem Alter.
Astrologisch betrachtet hat eben nicht ein jeder einen stark stehenden Jupiter oder Sonne im zehnten Haus, sondern möglicherweise haben wir einen Steinbock MC und dessen Herrscher Saturn steht schlecht und wir müssen lernen durchzuhalten unter schwerer Bürde. 

Ein spirituelles Leben führt uns immer in den Gewissensgehorsam und in die Akzeptanz unserer Bestimmung, die wir in uns wissen und fühlen. 

Nur derjenige, der sich von sich selbst entfremdet hat, der keine Nähe zu Gott in Geist und Seele entwickelt hat, der wird im Alter ein dunkler Geist, der verbittert ist, weil er keine Liebe in sich trägt und nun zuschauen muss, wie seine körperliche Kraft dahinschwindet, die geistige ihm jedoch nicht zur Verfügung steht, weil er sich nicht für ein spirituelles Leben geöffnet hat. 
(Frank Felber)  
 

 


 

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